Sinn, der Sinnesempfindungen aus dem Nahbereich eines tierischen oder menschlichen Lebewesens aufnimmt und verarbeitet
„Läßt sich nun, wie wir wissen, jeder beliebige Sinneseindruck bis zur Schmerzlichkeit steigern, so liegt in jedem beliebigen Sinneseindruck als Komponente der störende Widerstand, ob er gleich dann erst merklich wird, wenn er im Verhältnis zur Komponente des Anschauens mehr oder minder überwiegt; woraus es sogleich sich erklärt, warum er unter sonst ähnlichen Umständen in den des Tastens und Schmeckens dank ihrer überbetonten Empfindlichkeit für Berührungs-, Wärme- und Kältereize entschiedener hervortritt als im Mittelsinn des Riechens und vollends als in den Fernsinnen des Hörens und Sehens.“